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Landschaftsführer Island


Arnarvatnsheiði

Die Hochheide Arnarvatnsheiði ist für ihre vielen fischreichen Seen und Teiche bekannt. In diesen Gewässern wurde seit jeher das ganze Jahr über Forellenfang betrieben, wobei man sowohl Saibling als auch Lachsforelle fängt. Es heißt, in früheren Jahrhunderten hab der Firschreichtum dieser Seen so manchen vor dem Hungertod bewahrt.

Askja
Askja ist eine riesige, kreisrunde Caldera im Gebirgsstock Dyngjufjöll. Dort fand 1875 ein großer Vulkanausbruch statt, bei dem der tiefste See des Landes, Öskjuvatn, entstandt. Die Landschaft rund um die Askja ist einzigartig und wurde nicht selten mit dem Mond verglichen. Kein Wunder, daß sich amerikanische Astronauten gerade dort auf ihre Mondspaziergänge vorbereiteten. Nicht weit von Askja entfernt ragt der majestätische Berg Islands, die Herðubreið, aus der größten Wüste Europas, dem Lavafeld Ódáðahraun, auf. Am Fuße des Berges befindet sich die Oase Herðubreiðarlindir, seit jeher ein beliebter Rastplatz bei vielen Reisenden.

Drangey
Vor der Küste des Skagafjordes ragt die Felseninsel Drangey 180 m hoch aus dem Meer auf. Auf der Insel befinden sich zahlreiche Brutplätze für Seevögel, und bis heute klettern die Menschen an Seilen die Steilwände hinab, um Eier und Vögel aus den Nestern zu holen. Viele Sagen ranken sich um diese Insel. Sie selbst und eine einzelne Felsnadel vor ihr sollen ein Trollweib und deren Kuh sein, die vom Sonnenaufgang überrascht wurden und zu Stein erstarrt sind. Am bekanntesten ist Drangey aber als der letzte Aufenthaltsort von Grettir dem Starken, der am längsten aller auf Island in der Acht gelebt hat und, wie die Grettisaga berichtet, schließlich auf der Insel erschlagen wurde.

Dynjandi

Dynjandi ist ein eindrucksvoller Wasserfall im Inneren des Arnarfjordes, der fast 200 m tief über steile Felswände herabstürzt. Der Wasserfall wird durch den Fluß Dynjandisá gebildet, der im Hochland Gláma entspringt, auf dem sich bis vor 100 Jahren noch ein Gletscher ausbreitete.

Eldgjá
Die Schlucht Eldgjá (Feuerschlucht) is eine 30 km lange Vulkanspalte, die sich wahrscheinlich bei einem Ausbruch im Jahr 934 geöffnet hat. Sie ist in der Nähe der Hochlandpiste Fjallabak mit 600 m Breite und bis zu 150 m Tiefe am deutlichsten ausgebildet. Dort stürzt der Fluß Nyðri-Ófæra in zwei Wasserfällen in die Schlucht. Über den unteren Fall führte ein begehbarer, natürlicher Steinbogen, der allerdings vor einigen Jahren während der Schneeschmelze zusammenstürzte.

Geysir und Strokkur
Der Geysir im Haukadalur ist die bekannteste heiße Springquelle der Erde und hat allen anderen Phänomenen diser Art auf der Welt seinen Namen verliehen. Die Trichteröffnung des Geysires mißt 18m im Durchmesser, und zu Zeiten als der Geysir noch regelmäßig ausbrach, schleuderte er daraus bis zu 60m hohe Wassersäulen empor. Jezt finden im Geysir ohne menschliches Zutun keine Eruptionen statt, aber der Strokkur, eine andere Springquelle am gleichen Platz und ebenso alt wie der Geysir, macht seinem Namen alle Ehre und bricht in der Regel alle 10 Min. aus.

Goðafoss
Der Goðafoss in Nordisland gilt als der schönste der zahlreichen Wasserfälle im Fluß Skjálfandafljót und spielte bei der Annahme des Christentums eine bemerkenswerte Rolle. Die Saga erzählt, daß der Gode von Ljósavatn, Þorgeir, im Jahr 1000 am Althing die Entscheidung traf, daß das ganze Land den neuen Glauben annehmen sollte. Al er nach Hause kam, habe er seine alten Götterbilder genommen und sie den Wasserfall hinuntergeworfen. Davon hat der Wasserfall seinen Namen Goðafoss (Götter Wasserfall) bekommen.

Gullfoss
Der Gullfoss im Fluß Hvitá ist der bekannteste Wasserfall Island und gilt bei vielen als der schönste des Landes. Er besteht eigentlich aus zwei Fällen, der obere 14 m, der untere 18 m hoch, die im rechten Winkel zueinander stehen. Eine faszinierende Schlucht, Hvitágljúfur, hat sich am Wasserfall gebildet und wird bis zu 70 m tief. Früher existierten Pläne, die Kraft des Wasserfalles zur Erzeugung von elektischem Strom zu nutzen. Diese Stimmen sind aber, nachdem der Gullfoss in Staatsbesitz überging, endgültig verstummt.

Hekla
Die Hekla ist der berühmteste und gleichzeitg der berüchtigste Berg Islands. Kein anderer Vulkan ist in letzter Zeit gleich oft ausgebrochen und hat gleich viel Verwüstung angerichtet. Zudem erhebt sich der Berg über einen der fruchtbarsten Landstriche Islands. In früheren Jahrhunderten hatten die Menschen große Angst vor dem Berg, manche meinten, daß sich im Krater des Vullkanes der Vorhof zur Hölle befinde, und bis 1750 wagte es niemand, den Gipfel des Berges zu besteigen.

Herðubreið
Die Herðubreið (Breitschultrige) wid als Königin der isländischen Berge bezeichnet. Sie ragt mit steilen Hängen und einem schroffen Felsplateau 1100 m hoch über die umliegende Lavawüste auf, und ist einer der regelmäßigsten Tafelberge Islands. Man wird wohl im ganzen Land kaum einen zweiten von so vollendeter Form finden. Der Berg galt bis zur Erstbesteigung 1908 jahrhundertelang als unbesteigbar. Unter dem Nordosthang befinden sich die Quellen Herðubreiðarlindir, die für viele zu den schönsten Plätzen im isländischen Hochland gehört.

Hornafjörður
Der Hornafjörður am Südostrand des Vatnajökulls ist eigentlich eher ein Haff als ein Fjord. Dort liegt, inmitten einer der malerischsten Kulissen Islands, die kleine Stadt Höfn. Westlich von Höfn befinden sich im Schutze der Gletscher die fruchtbaren Gegenden Suðursveit un Mýrar. Von Höfn, besonders vom Paß Almannskarð aus, hat man bei guter Sicht einen atemberaubenden Rundblick über den Gletscher.

Hveravellir
Hveravellir ist der Name eines ausgedehnten Geothermalgebietes nordöstlich des Gletschers Langjökull. Es befindet sich in der Mitte der sogenannten Kjölur Hochlandpiste, die das Nord- und Südland verbindet. Seit alters her galt Hveravellir als ein beliebter Rastplatz, und viele Sagen von Gesetzeslosen, die früher dort ihre Unterschlüpfe hatten, ranken sich um diesen Ort. Sie erzählen u.a. von Berg-Eyvindur und Halla, die mehrere Jahrzehnte auf der Flucht vor dem Arm des Gesetzes im Hochland lebten.

Hvítserkur
Hvítserkur ist ein bizarrer Felsblock im Meer, wahrscheinlich der Rest eines Schlotes einer alten vulkanischen Spalte. Die Brandung hat drei Löcher in den Fels geschlagen, sodaß seine Form an ein Ungeheuer, das seine Schnauze ins Wasser hält, erinnert. Der Name des Felsens bedeutet weißes Hemd und rührt vom Guano der zahlreichen Vögel, vorallem Krähenscharben und Dreizehenmöwen, die im Fels brüten, her.

Kerlingarfjöll
Die Kerlingarfjöll sind ein aus Tuffgestein und Liparit aufgebauter Gebirgsstock inmitten des isländischen Hochlandes. Es handelt sich um ein Hochtemperaturgebiet, dessen Gestein, vorallem in Hveradalir, in vielfältigen Faben leuchtet. Vom höchsten Gipfel, dem Snækollur mit 1477 m, kann man bei guter Sicht bis zum Meer nördlich und südlich des Landes sehen.

Kjölur

Kjölur ist der Name eines 30 km breiten Tales zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull, das für seine eindrucksvolle Landschaft bekannt ist. Durch dieses Tal führt der gleichnahmige Hochlandweg, der seit der Landnahmezeit das Nord- und Südland verbindet. Er wurde 1930 zum ersten Mal mit einem Auto befahren. 1780 kam auf dieser Strecke bei Beinahóll eine Gruppe von Schaftreibern mitsamt ihrer Herde um. Ihre Leichen wurden aber nie gefunden, was Anlass zu so mancher Geschichte über ihr mysteriöses Verschwinden gab.

Kverkfjöll
Die Kverkfjöll sind ein Bergmassiv am Nordrand des Gletschers Vatnajökull, das im Laufe unzähliger Vulkanausbrüche aufgebaut wurde. Das Gestein wirkt an vielen Stellen von Geothermalgebieten mit heißen Dampf- und Schlammquellen wie aufgekocht und dort ist die größte Fumarole Islands, Glámur, zu finden. Am beeindruckendsten ist die Aktivität in Hveradalur, das zu den energiereichsten Hochtemperaturgebieten des Landes zählt.

Lakagígar
Die Lakagígar sind eine riesige Kraterreihe entland einer 25 km langen vulkanischen Spalte südwestlich des Vatnajökulls. Dor wurde während des Ausbruchs 1783 die größte Menge Lava gefördert, die auf der Erde jemals bei einer Eruption ausgeflossen ist. Dieser Ausbruch verursachte die verheerendste Katastrophe in der Geschichte Islands. Im ganzen Land verendete das Vieh in großer Zahl, was eine ungeheure Hungersnot zur Folge hatte, bei der ein Fünftel der Gesamtbevölkerung ums Leben kam.

Landmannalaugar

Landmannalaugar ist einer der beliebtesten Plätze im isländischen Hochland. Das Gebiet ist für seine einzigartige Farbenpracht berühmt und befindet sich am Rande eines hochaktiven Geothermalgebietes, wo warme und kalte Quellen zwischen Liparitgestein aus der Erde hervorsprudeln und einladende natürliche Bäder bilden. Von Landmannalaugar aus führen zahlreiche, gut begehbare Wanderwege durchs Hochland, und fischreiche Seen sind in nächster Umgebung zu finden.

Laugafell
Laugefell ist ein Tuffberg nördlich des Gletschers Hofsjökull. Dort befindet sich eine natürliche heiße Quelle und eine grüne Oase mit vielfältiger Vegetation in über 700 m Seehöhe. Am Fuße des Berges steht eine Hütte und nicht weit davon ist das Bad Þórunnarlaug. Die Sage erzählt, daß sich die Bäuerin Þórunn mit ihren Leuten dort versteckt habe, als in Island die Pest herrschte. Sie soll damals das Bad in den Fels meißeln lassen haben.

Lón
Lón ist die Bezeichnung für das Gebiet zwischen den markanten Bergen Eystrahorn und Vestarhorn im Südosten von Island. Der Name wird von zwei Lagunen, eine im Papafjörður die andere im Lónsfjörður, abgeleitet. Sie dienten der Bevölkerung in früheren Zeiten als wichtige Nahrungsquellen, heute leben aber nur noch wenige Menschen in dieser Gegend. Dagegen zieht es immer mehr Reisende dorthin, vorallem in das abgelegene Hochland Lónsöræfi, mit seiner unvergeßlich farbenprächtigen und vielfältigen Landschaft.

Mývatn
Der Mývatn ist der zweitgrößte Binnensee des Landes und für seinen landschaftlichen Reiz als auch für seine einmalige Tierwelt berühmt. Man sagt, man könne am Mývatn mehr Entenarten an einem Ort beobachten als sonstwo auf der Erde. Der See befindet sich inmitten eines hochaktiven vulkanischen Gebietes und viele Ausbrüche haben im See und in seiner Umgebung Spuren hinterlassen. Die bizarren Felsformationen im Lavalabyrinth Dimmuborgir, vulkanische Spalten und Krater, sowie die kochenden Schlammpfuhle bei Námafjall sind nur einige Beispiele dafür.

Rauðisandur
Eine der westlichsten Siedlungen Islands Rauðisandur (Der rote Sand), leitet seinen Namen von einer eindrucksvollen Muschelsandbank ab, die unter bestimmten Lichtverhältnissen in rotgelber Farbe leuchtet. Innerhalb der Sandbank bildet sich bei der Springflut ein großes Haff, das bei Ebbe stark zurückgeht. Westlich von Rauðisandur befindet sich die 440 m hohe, senkrechte Felswand Látrabjarg. In früheren Jahrhunderten waren dort die reichsten Männer des Landes zu Hause, aber heute leben nur noch wenige Menschen in dieser Gegend. Schicksalshafte Tragödien spielten sich in der Gegend ab, und Gunnar Gunnarsson verarbeitete die Morde am Hof Sjöundá in seinem Roman Schwarze Schwingen.

Skaftafell
Der Nationalpark Skaftafell liegt zwischen den Bergen Lómagnúpur und Öræfajökull, einem vergletscherten Vulkan, aus dem der höchste Gipfel Islands, der Hvannadalshnjúkur, mit 2119 m aufragt. Skaftafell ist eine grüne Oase inmitten von ausgedehnten Sandflächen. Unterhalb des Nationalparks bahnt sich einer der wasserreichsten Flüsse des Landes, die Skeiðará, ihren Weg zum Meer, und führt bei sogenannten Gletscherläufen häufig Hochwasser. Die Brücke über die Skeiðará wurde erst 1974 fertiggestellt. Damit war die Straßenverbindung rund um das Land endlich geschlossen. Die Natur in Skaftafell ist abwechslungsreich. Am Fuße der Gletscher Morsárjökull und Skaftafellsjökull ziehen sich bunte Wiesen und Wälder die Hänge hoch, über die herrliche Wasserfälle herabstürzen.

Snæfell

Der Snæfell ist mit 1833 m der höchste alleinstehende Berg Islands, der nicht von Gletschern bedeckt ist. Am Fuße des Berges befindet sich das Sumpfgebiet Eyjabakkar, eine Oase im Hochland, in der sich tausende von Kurzschnabelgänsen zur Mauser zurückziehen un die gleichzeitig einen wichtigen Rastplatz für die Rentiere darstellt. Der Snæfell ist ein Wahrzeichen Ostislands und ragt in majestätischer Pracht über den Tälern des Fljótsdalshérað auf.

Snæfellsnes
Die Halbinsel Snæfellsnes in Westisland erstreckt sich weit ins Meer hinaus. Sie ist reich an einmaligen Naturschönheiten und gleichzeitig einer der sagenumwobensten Teile des Landes. An der Spitze der Halbinsel thront majestätisch der Gletscher Snæfellsjökull, ein 1446 m hoher, regelmäßig geformter Vulkan, der seit jeher die Phantasie der Menschen beflügelt hat, und dem von manchen geheimnisvolle Kräfte zugesprochen werden. Jules Verne ließ seine Helden auf der Reise zum Mittelpunkt der Erde in den Krater des Snæfellsjökulls einsteigen, und im Roman „Am Gletscher“ von Hallfór Laxness spielt dieser Berg die Hauptrolle.

Sprengisandur
Sprengisandur ist der Name einer ausgedehnten, vegetationslosen Hochlandwüste zwischen Nord- und Südisland. Der gleichnamige Reitweg über dieses Hochland wurde in früheren Jahrhunderten oft benutzt, wenn auch nicht so häufig wie der über den Kjölur (Sprengisandur führt über ein höheres Gebiet und schwer überquerbare Flüsse). Um 1700 geriet der Weg in Vergessenheit und wurde erst im 20. Jh. wieder neu markiert. 1933 überquerte man dieses Hochland zum ersten Mal mit dem Auto.

Veiðivötn
Ein kurzes Stück südlich des Þórisvatn befinden sich die Veiðivötn, eine Ansammlung von Seen, die seit jeher für ihren Fischreichtum bekannt waren. Sie befinden sich in einer durch und durch von Vulkanismus geprägten Landschaft mit zahlreichen Kratern und ausgedehnten Bimssteinfeldern. Dieser Ort vermittelt den Menschwen wie kein zweiter das Gefühl, sich inmitten der größten Wüste Europas zu befinden.

Vestmanneyjar
Die Westmänner Inseln sind eine Inselgruppe knapp vor der Südküste Islands und von dort aus bei guter Sicht deutlich zu sehen. Die größte der Inseln, Heimaey, zählt 4000 Einwohner und besitzt einen der bedeutensten Fischereihäfen des Landes. 1973 fand ein Vulkanausbruch auf Heimaey statt, dessen Lavastrom die halbe Stadt unter sich begrub. Zum Glück kamen aber keine Menschen dabei zu schaden. Eine andere Insel der Gruppe, Surtsey, entstand 1963 während eines submarinen Vulkanausbruches.

Vonarskarð

Das Vonarskarð ist ein 12km breites Tal zwischen den Gletschern Vatnajökull und Tungnafellsjökull. Auf seiner Westseite befinden sich große Geothermalgebiete mit bunten Kieselausfällungen und farbenprächtigen Liparitbergen. Am nördlichen Rand des Tales entspringen die südlichsten Zuflüsse des Skjálfandfljót. Sie fließen durch die Schlucht Fljótsgljúfur und bilden Wasserfall Gjallandi.

Ásbyrgi
Eine der besonderen Perlen des Nationalparks Jökulsárgljúfur in Nordisland ist die hufeisenförmige, mit Wald bewachsene Schlucht Ásbyrgi. Die ungewöhnliche Form dieser Schlucht hat die Menschen in alter Zeit dazu bewogen, eine Erklärung für deren Entstehung in der Mythologie zu suchen: das achtbeinige Pferd Sleipnir, mit dem Odin durch die Lüfte reitet, soll hier mit einem Huf auf die Erde aufgeschlagen haben. Der Canyon des Nationalparks wurde vom wassereichsten Fluß Islands, der Jökulsá á Fjöllum, geschaffen, und nicht weit von Ásbyrgi entfernt stürzt dieser Strom den größten und gewaltigsten Wasserfalls des Landes, den Dettifoss, hinab.

Þingvellir

Þingvellir ist ein Ort von nationaler Bedeutung und einzigartiger landschaftlicher Schönheit. Es ist der Schauplatz vieler wichtiger Ereignisse in der Geschichte Islands und wie kein anderer Platz mit dem Schicksal des Volkes verbunden. Dort wurde 930 das Althing gegründet und bis 1798 abgehalten. In Þingvellir wurde im Jahr 1000 das Christentum angenommen und im Jahr 1944 die Republik Island ausgerufen. Der Ort ist vulkanischen Ursprungs und durch die Almannagjá Schlucht verläuft die Grenze zwischen dem amerikanischen un dem eurpäischen Kontinent. Der See Þingvallavatn ist für seine außergewöhnliche Tier-und Pflanzenwelt bekannt. Þingvellir wurde 1928 unter Naturschutz gestellt und zum ersten Nationalpark Islands erklärt.

Þjórsárver
Þjórsárver heißt die größte Oase in der Wüste des isländischen Hochlands. Sie liegt am Fuße des Gletscher Hofsjökull, nicht weit von der Hochlandpiste Sprengisandur entfernt. Man kann in dieser einzigartig abwechslungsreichen Landschaft von Sümpfen und Morasten über Dauerfrostböden und Ödland bis hin zu Ablagerungen der Gletscher alles finden. Außerdem befindet sich dort das größte Brutgebiet der Kurzschnäbelgänse auf der Welt. In alter Zeit hielten sich gerne Gesetzeslose in der Oase auf, wie etwa der berühmte Berg-Eyvindur und seine Frau Halla.

Þórsmörk (Thorsmörk)
Þórsmörk ist ein malerisches, bewaldetes Tal, das geschützt zwischen den beiden Gletschern Mýrdalsjökull und Eyjafjallajökull eingebettet liegt. Ein Gebiet von außergewöhnlichem Reiz, in dem das Grün der Wiesen und Wälder einen eindrucksvollen Gegensatz zur imposanten Gewaltigkeit der Gletscher bildet. Nicht umsonst ein überaus beliebter Ort bei allen Reisenden. Auf der Fahrt in das Tal, vorallem bei der Überquerung des Flusses Krossá, ist jedoch Vorsicht geboten.