Tag 1: Reykjavik - Egilsstaðir - Berg Snæfell
Flug von Reykjavík nach Egilsstaðir: 1 Stunde
Gefahrene Entfernung: 94 km
Unser Flug nach Egilsstaðir geht um 09:15 Uhr vom Flughafen in Reykjavík. Unser Ziel für die nächsten Tage ist das wilde Hochland Islands. Unser erster Halt ist der Berg Snæfell (1833 Meter), der höchste Berg Islands außerhalb der Gletscher. Dieser liegt im östlichen Hochland, nur 20 km nördlich des Gletschers Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas. Hier wandern wir auf den Gipfel des Berges und haben hoffentlich eine beeindruckende Sicht über das Gebiet. Mit etwas Glück sehen wir auch ein paar Rentiere, welche sich in dieser Gegend aufhalten.
Tag 2:Berg Snæfell - Kverkfjöll
Gefahrene Entfernung: 158 km
Heute geht es noch näher an den Gletscher Vatnajökull. Unser nächster Halt ist Kverkfjöll, gelegen am nördlichen Rande des weißen Giganten. Kverkfjöll ist ein beeindruckendes Gebiet wo das Zusammenspiel von Eis und geothermaler Hitze ein einzigartiges Naturschauspiel erschuf. Das Gebiet war bis vor kurzem schwer passierbar, da 2 riesige Gletscherflüsse rechts und links von Kverkfjöll den Zugang erschwerten. Dieses Gebiet ist wohl mit eines der abgelegensten Gebiete Europas bestehend aus einer mondartigen Landschaft mit einmaligen Kontrasten aus schwarzer vulkanischer Asche, spärlicher grüner Vegetation und weißen Gletscher. Hier gehen wir auf Wanderung um eines der aktivsten Geothermalgebiete Islands zu erkunden.
Tag 3: Kverkfjöll - Askja
Gefahrene Entfernung: 66 km
Heute geht es zur Askja Caldera. Dabei sind wir die ganze Zeit von einer mondartigen Landschaft umgeben. Die größte Eruption in Askja unserer Zeit war 1875. Während dieser Katastrophe entstand der Askja See (der tiefste See Islands) sowie der Krater Víti. Die Mutigsten unserer Gruppe können ein Bad im Krater nehmen, denn das nach Schwefel riechende Wasser ist noch immer lauwarm. Hier haben wir auch gute Sicht auf den Berg Herðubreið, die Königin der isländischen Berge. Dieser Ort wird bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke hinterlassen.
Tag 4: Askja - See Mývatn
Gefahrene Entfernung: 125 km
Von der Askja geht es heut weiter Richtung Nordküste. Wir verlassen dabei das raue Hochland in dem wir den Ufern des Gletscherflusses Jökulsá á Fjöllum folgen. Dies ist der mächtigste Geltscherfluss Islands, welcher seinen Ursprung am Gletscher Vatnajökull hat. Je näher wir zum See Mývatn kommen umso grüner wird die Vegetation. Das Mývatn Gebiet ist für seine Pseudokrater, seine Geothermalgebiete, das reiche Vogelleben und seine natürliche Schönheit bekannt. Wir besuchen am Nachmittag das Geothermalgebiet Námafjall. Wir übernachten an einem Campingplatz am See.
Tag 5: Mývatn See - Höhle Lofthellir - Mývatn
Wir verbringen den gesamten Tag im Mývatn Gebiet und entdecken die Wunder dieses wunderschönen Gebiets. Wir beginnen den Tag in dem wir die merkwürdige Welt aus Eis und Dunkelheit in der Höhle Lofthellir erkunden. Nach einer ungefähr 30 minütigen Wanderung über ein Lavafeld erreichen wir die Höhle Lofthellir. Wir verbringen mindestens 1 Stunde in der Höhle um dieses Naturphänomen näher zu erkunden. Nach der eisigen Höhle besuchen wir die warmen goethermalen Naturbäder am Mývatn See wo wir fantastisch entspannen können. Die Lagune selbst ist künstlich angelegt. Der Boden der Lagune besteht aus Sand und Geröll. Die Wassereigenschaften sind einmalig aus verschiedenen Standpunkten. Das Wasser ist reich an Mineralien, ist alkalihaltig und super geeignet um darin zu baden. Aufgrund der natürlichen chemischen Zusammensetzung des Wassers gibt es keine ungewollten Bakterien oder Algen im Wasser. Dadurch werden Desinfiziermittel wie z.B. Chlor überflüssig. Gut gesäubert kehren wir zurück zu unserem Zeltplatz.
Tag 6: See Mývatn - Ásbyrgi
Heute geht es weiter Richtung Norden nach Ásbyrgi, eine weitere Perle der isländischen Natur. Auf dem Weg halten wir am mächtigen Wasserfall Dettifoss. Er ist der kraftvollste Wasserfall Islands und ist 45 Meter hoch und über 100 Meter weit. Neben dem herabstürzenden Wasserfall zu stehen lässt alle lebenden Kreaturen der Welt sehr klein und verletzlich erscheinen. Vom Wasserfall Dettifoss geht es dann weiter nach Ásbyrgi - das Überbleibsel einer Sturzflut des Gletscherflusses Jökulsá á Fjöllum. Heute erinnert es an ein Amphitheater umgeben von 100 Meter hohen Steinwänden. Die nordische Mythologie erzählt, das hier Sleipnir, das Pferd Óðinns mit seiner Hufe aufgeschlagen ist und diesen Ort formte. Wir übernachten auf dem Zeltplatz in Ásbyrgi.
Tag 7: Ásbyrgi - Fischerdorf Húsavík
Gefahrene Entfernung: 64 km
So langsam kehren wir wieder in die Zivilisation zurück. Über die Nordküste erreichen wir das Fischerdorf Húsavík. Wir verbringen den Tag damit das Dorf zu erkunden und gehen hier auch auf Walbeobachtungstour in die Bucht Skjálfandaflói.
Tag 8: Húsavík - Akureyri - Insel Hrísey - Reykjavík
Gefahrene Entfernung: 100 km
Flug von Akureyri nach Reykjavík: circa 1 Stunde
Heute geht es von Húsavík in die Stadt Akureyri, die größte Siedlung in Nordisland. Akureyri liegt im Fjord Eyjafjörður umgeben von schönen Bergen. Wir schauen uns Akureyri und seine Umgebung auf einer Gourmet-Tour etwas genauer an und erkunden das Beste was Nordisland kulinarisch zu bieten hat. Wir treffen uns mit lokalen Produzenten, Bauern, Fischer und Brauereimeistern, welche mit uns ihre Erfahrungen und natürlich auch ein paar ihrer Produkte teilen werden. Alle Produzenten sind kleine Familienbetriebe in denen das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Am Abend fliegen wir von Akureyri nach Reykjavik.
Hinweis: Der Guide analysiert die Wettervorhersage während der Tour und entscheidet welche Wanderung an welchem Tag am besten geeignet ist. Daher kann es Aufenthalt auf der Halbinsel Snæfellsnes so schön wie möglich zu gestalten.