Erkundung Ostgrönlands per Kajak mit Start in Island
Schwierigkeitsgrad: 3 von möglichen 5 / herausfordernd
Die Ostküste Grönlands ist eine atemberaubende Wildnis. Mehr als 2.600
km Küstenlinie werden bewohnt von gerade einmal 3.500 Leuten in 2
Städten und ein paar kleinen Siedlungen. Hier erleben wir die Arktis mit
all ihrer Schönheit und überwältigenden Landschaft. Das isländische
Städtchen, Isafjörður ist der nächste Hafen zur Küste Ostgrönlands, mit
gerade einmal 200 nautischen Meilen Entfernung.
Dieser expeditionsartiger Segeltörn beginnt in in Isafjörður/Island und
endet in Kulusuk/Grönland. Wir segeln mit der
Segelyacht Aurora die Küste hoch und verbringen die
Nächte an sicheren und geschützten Ankerplätzen weit entfernt von
jeglicher Zivilisation. Auf dieser Expedition liegt der Focus auf dem Kayaking.
Durch Eiskonditionen müssen wir den Reiseverlauf flexibel halten. Die
Beschreibung dient zur Orientierung und kann von uns geändert werden.
Preise pro Person:
EUR 4.400
Preis beinhaltet:
alle Mahlzeiten, Yachtservice, Kajakausrüstung, Gore Tex
Segelbekleidung, Reiseleitung (englisch),
Termine:
29. Juli - 12. August 2011 (ausverkauft)
28. Juli - 11. September 2012 (ausverkauft)
Dauer:
15 Tage
Mindestteilnehmerzahl:
4 Leute (maximal 8)
Mindestalter:
18 Jahre
Zum Mitbringen:
Warme Outdoor-Sachen, wasserdichte Jacke und Hose, Kopfbedeckung,
Handschuhe, Funktionsunterwäsche, warme Socken, Badesachen, Handtuch,
Wechselsachen
Ausrüstungsliste anfragen
Option:
Durch Eiskonditionen müssen wir den Reiseverlauf flexibel halten. Die
Beschreibung dient zur Orientierung und kann von uns geändert werden.
Hinweis:
Gern arrangieren wir euch eure Anreise nach Isafjörður/Island sowie von Kulusuk/Grönland zurück nach Reykjavik. Bitte kontaktiert uns!
Reiseverlauf:
Tag 1:
Abreise von Isafjörður um 19:00 Uhr. Wenn das Wetter es zulässt, überqueren wir die Dänemarkstraße, was ungefähr 32 Stunden in Anspruch nimmt. Wenn das Wetter zu rau ist, bleiben wir in den geschützten Fjorden des Naturreservats Hornstrandir und gehen paddeln mit unseren Kajaks.
Tag 2:
Wir erreichen Grönland am frühen Morgen und gehen auf der Insel Søkongen an Land. Hier ist es mögich um die Insel herum zu paddeln. Der großartige Christian IV Gletscher kalbt hier in den Nansen Fjord. Daher ist dieser oft gefüllt mit Eisbergen. Die Berge Watkins und der höchste Gipfel der Arktis, Gunnbjornsfjeld (3693 m) sind am Horizont zu sehen. Je nach Eiskonditionen versuchen wir hier einen Ankerplatz für die heutige Nacht zu finden.
Tag 3 & 4:
Wir segeln zum Fjord Mikis um dort zu ankern. Wir haben hier die Option durch das blumengefüllte Tal Sødalen zu wandern oder ein paar Wissenschaftler zu besuchen, welche nach Gold und Platinum in der Skærgård Intrusion suchen. Im Fjord Mikis befinden sich längst verlassene Inuit Ruinen, welche an eine Zeit erinnern an der Dorset Kultur die nordöstliche Küste bevölkerte.
Tag 5:
Wir segeln zum großartigen Fjord Kangerdlugssuaq (“Großer Fjord). Hier habt ihr die Möglichkeit zu paddeln oder mit dem Boot zu segeln. Die Aurora ankert in der Suhaili Bucht. Das ist ein sehr geschützter Ankerplatz wo Sir Robin Knox-Johnston und Sir Chris Bonington die Suhaili ankerten, als sie versuchten den Cathedral Peak im Jahre 1991 zu besteigen. Dies ist unser Basecamp für die kommenden Tage.
Tag 6:
Wir paddeln mit den Kajaks in den Fjord Kangerdlugssuaq. Wir sind nun 3 Tage mit den Kajaks auf Entdeckungsreise und campen am Ufer. Am ersten Tag paddeln wir zur verlassenen Inuit-Siedlung Skærgård und von da aus entlang der Uttendal Meeresenge zum Fjord Watkins. Hier zelten wir unterhalb der Keglebjerg Berge bei Spækpynten.
Tag 7:
Wir paddeln weiter entlang des Fjords Kangerdlugssuaq hin zum Seitenfjord Courtauld wo wir am am Anfang des westlichen Ufers zelten.
Tag 8:
Wir sind weiter mit den Kajaks unterwegs und erkunden den Fjord. Eventuell bis zum Ende des Fjords Kangerdlugssuaq wo wir nochmals unter den Kærven Bergen in der Bucht Kartografvig campen.
Tag 9:
Heute paddeln wir nochmals in die Suhaili Bucht und gehen wieder an Bord der Aurora, wo uns ein wohlverdientes Abendessen sowie eine Dusche erwartet. Hier übernachten wir.
Tag 10:
Es geht weiter am frühen Morgen und wir segeln aus dem Fjord Kangerdlugssuaq hinaus. Dabei geht es Richtung Süd entlang der Küste. Wir machen eventuell kurzen Halt an der Insel Aputiteq wo wir die alte Wetterstation besuchen. Anderenfalls verbringen wir diesen Tag sowie die nächste Nacht auf dem Boot.
Tag 11:
Wir erreichen den Fjord Kangertigtivatsiaq am Morgen wo wir im Seitenfjord Nordfjord (Séraq) ankern. Die Paddler haben die Möglichkeit in den Fjord Kangertigtivatsiaq hinein zu paddeln. Dieser wurde von Chapman auf der British Arctic Air Route Expedition von 1930-1931 beschrieben wie folgt: „ Die Landschaft hier ist beeindruckend. Es gibt einen kleinen Seitenfjord welcher in Richtung Norden in einem großen Gletscher endet, während der längere Hauptfjord von nadelspitzen Bergen zwischen 1800 – 2000 Meter umringt ist. Hier gibt es hängende Gletscher welche ziemlich unsicher an den steilen Berghängen balancieren sowie andere Gletscher welche bis zum Meer hinunter kommen. Am Kopf des Fjords, in weiter Ferne, ragt ein perfekt zugespitzter Gipfel wecher an die St. Paul’s Cathedral erinnert; dieser ist der Ingolfs fjeld.“
Tag 12:
Wir verbringen einen weiteren Tag auf Paddeltour in diesem Gebiet. Dieses Mal geht es zu der Insel Storø wo wir alte Inuit Ruinen sowie neuere Jagdhütten vorfinden. Die Paddler treffen auf die Aurora an ihrem Ankerplatz in einer Lagune im Süden der Insel.
Tag 13:
Heute segeln wir den gesamten Tag den Fjord Sermiligaq hinunter. An dessen Ende ankern wir in der Nähe der zwei kalbenden Gletscher Kerale und Knud Rassmusen. Wir haben die Option am Abend kurz zu paddeln.
Tag 14:
Wir verbringen den gesamten letzten Tag auf Erkundungstour in diesem atemberaubenden Gebiet mit vielen schmalen Meeresengen und Pässen und suchen uns gegen Abend einen schönen Ankerplatz.
Tag 15:
Wir segeln durch die Meeresengen Ikateq und Ikasak zum Fjord Angmagssalik. Von hier aus geht es nach Kulusuk wo unser arktisches Abenteuer am Nachmittag endet.
Haftungsausschluss:
Alle Abenteuertouren werden unter Verantwortung der Teilnehmer
durchgeführt. Arktische Abenteuer haftet nicht für Unfälle welche vom
Kunden hervorgerufen worden oder welche auf seine Handlungen
zurückzuführen sind. Teilnehmer unterschreiben vor Antritt aller Trips
eine Verzichtserklärung. Diese Verzichtserklärung beinhaltet dass alle
Outdoor Aktivitäten ein Risiko bergen.